Reiseblog Dubai-Thailand – 09.05.2015


Ein Klingeln ertönt und ich drücke wie immer auf die Schlummertaste des Handys neben meinem Bett. Nach 10 Minuten klingelt es erneut und es ist doch schon wieder Morgen um 06:00 Uhr. Also Aufstehen, unter die Dusche und ins Geschäft laufen. Gepackt habe ich für die Abreise um 11 Uhr noch nicht. Meine Frau Nadine hat mir aber bereits die Kleider herausgelegt, damit ich die später in meinen Koffer legen kann. Gestern bin ich mit meinen Pendenzen in der Firma noch nicht fertig geworden, da ich früher gehen musste. Der Aufbau der Generalversammlung der Guggemuusig Schränz-Gritte hat um 16:00 Uhr begonnen und als Vize-Präsident ist auch dort meine Anwesenheit gefordert. Die GV war um 23 Uhr fertig und ich konnte mich um Mitternacht ins Bett legen.

Im Büro angekommen gönne ich mir zuerst ein Kaffee, während mein PC startet. Drei Aufgaben müssen noch erledigt werden, damit ich meine Ferien, hoffentlich ohne Rückfragen vom Geschäft, geniessen kann. Aufträge für die nächsten 2 Wochen bereit legen, Wochenrapporte für die Mitarbeiter ausdrucken und wenigstens noch ein paar Rechnungen schreiben. Eine Stunde vor Abreise habe ich es wirklich geschafft, alle Aufgaben sind erledigt und ich stelle meinen Computer für 14 Tage ab. Ab wann ich meinen Kopf abstellen kann, wird sich auf der Reise zeigen. Die letzten 10 Tage war ich regelmässig vor 6 Uhr früh bis fast 23 Uhr im Büro und in der Nacht konnte ich dann nicht schlafen. Dazu kam am Schluss noch eine Erkältung die ich dankend in die Ferien mitnehmen darf.

Zuhause angekommen packe ich meinen Koffer und kontrolliere ob ich alle Unterlagen inklusive Pass in der Tasche habe. Die Fotoausrüstung steht zum Glück schon bereit, die ich vor ein paar Tagen aufgeladen und alle Chips geleert habe. Pünktlich um 11 Uhr steht mein Onkel Joggi vor der Türe, der uns nach Basel an den Bahnhof fährt. Nadine und ich sind auf die Minute mit allem was als Vorbereitung zur Abreise dazu gehört, fertig geworden. Kühlschrank leeren, Abfall entsorgen, Pflanzen giessen und ich habe zum Schluss das Auto in die Einstellhalle gefahren. Beim letzten Rundgang durch das Haus und beim Abschliessen der Haustüre, habe ich mir vorgestellt wie das Gefühl ist, wenn man nach Hause kommt. Man betritt dann die eigenen 4 Wände und man freut sich wieder zurück zu sein. Doch jetzt geht die Reise erst los.

Das Bahnticket nach Zürich an den Flughafen versuche ich während der kurzen Fahrt an den Bahnhof auf der SBB-App zu kaufen. Natürlich ist seit dem letzten Ticketkauf die Kreditkarte abgelaufen. Nadine wird langsam ungeduldig und möchte das Ticket am Bahnhof lösen. Kurz vor Basel habe ich es dann geschafft. Mein Handy kann einfach alles.
Am Bahnhof angekommen, suche ich zuerst einen Briefkasten um die Rechnungen vom Geschäft noch loszuwerden. Der Zug fährt pünktlich ab und ist um 13 Uhr am Flughafen in Zürich. Das Check-In geht ohne Probleme über die Bühne und unsere zwei Koffer haben wir vorerst los. Nach der Pass- und Körperkontrolle gönnen wir uns die erste Pause und essen was Kleines.

Der Flug mit Emirates nach Dubai dürfen wir zum ersten mal in einem A380 geniessen. In den 6 Stunden gönne ich mir eine kleine Flasche Rotwein, 2 Filme (Ex_Machina / Kingsman), 3 Tabletten und etwa 20 Taschentücher. Spannend sind auch die 3 Aussen-Kameras des Airbus. Auf dem eigenen Bildschirm kann man zwischen den Ansichten (vorne / nach unten / von oben) wechseln. Bei der Landung, die wegen vielen Kurven etwa 30 Minuten dauerte, schrie ein Kleinkind ununterbrochen die Seele aus dem Leib. Zum Glück war dies etwa 25 Sitzreihen vor uns, doch anscheinend konnte das Kind nichts beruhigen. Genau zur Zeit ist der Koloss in Dubai gelandet und rollte zu unserem Gate. Wie immer stehen jetzt bereits die ersten Passagiere auf und suchen ihr Handgepäck in der Ablage. Das Anschnallzeichen leuchtet aber noch und wir geniessen wie immer ruhig dieses Ritual und beobachten die Leute. Am Kofferband, nach der Passkontrolle in der riesigen Halle angekommen, sind unsere beiden Gepäckstücke bereits da. In der Ankunftshalle stehen etwa 40 Männer mit Namensschilder und ich suche meinen Namen. Auch beim zweiten Durchsehen finde ich nichts. Also deponieren wir uns mit den Koffern beim Ausgang und warten einen Moment. Ich gehe sicherheitshalber nochmals die Tafeln durch und plötzlich finde ich “Patrick Meyer” zwischen zwei anderen englischen Namen. Ein Chauffeur bringt uns dann mit einem PW durch die dunkle Stadt zu unserem Hotel. Unser Zimmer finden wir im 14. Stock, also etwa in der Mitte des Gebäudes. Das Hotel Novotel ist modern eingerichtet und hat eine grosse Dusche inkl. Badewanne. Erschöpft legen wir uns ins Bett, denn der Wecker ist schon wieder auf 08 Uhr (Basel 6 Uhr) gestellt.

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